Wann eine eigene Extension Sinn hat
Nicht jedes Extra braucht neuen Code. Eine eigene Extension lohnt sich, wenn die Logik zum Geschäft gehört und sich nicht sauber in eine gepflegte TER-Extension hängen lässt – oder wenn genau das bei jedem Update wieder bricht.
Geschäftslogik im Backend
Eigene Datensätze, Freigaben, Module, die Redaktion ohne Entwickler bedienen soll.Schnittstellen
APIs, Anbindung an ERP, CRM, DAM oder Suchsysteme – Daten abbilden, Fehler sichtbar machen, nichts still verschlucken.Formulare und Abläufe
Wo das Core-Formular oder eine Standard-Extension an der Fachlichkeit endet.Bestehende Extension retten
Fork oder gezielte Erweiterung, wenn der Kern trägt und nur ein Teil fehlt – statt alles neu zu schreiben.
Wie ich entwickle
Composer-Paket, aktuelle Core-APIs, nachvollziehbarer Code, Tests wo sie das Risiko wirklich senken, kurze Dokumentation für den nächsten Entwickler. Kein Patch mitten im Core.
Abgrenzung
Das ist keine Theme-Anpassung und kein Pagebuilder. Ein Update kann Extension-Anpassungen enthalten, hat aber ein anderes Ziel: die Version. Ein Relaunch setzt Sitepackage und oft das Frontend neu auf. Laufende Extension-Updates ohne Neuentwicklung gehören zur Wartung.
Vorgehen
Bedarf schneiden
Was muss das System können, welche Daten, wer arbeitet damit im Backend?Bestehendes prüfen
TER, bereits installierte Extensions, ob eine Konfiguration reicht.Bauen und anbinden
Extension, Schnittstelle, Rechte, was die Redaktion sehen soll.Übergabe
Kurz dokumentiert, im Composer-Kontext des Projekts, so dass Wartung und nächstes Update möglich bleiben.
Weiterführend
TYPO3-Entwickler, Webentwicklung Hamburg, Agentur-Support. Wenn unklar ist, ob überhaupt eine Extension fehlt: Website-Check. Performance-Folgen im Frontend: TYPO3 SEO & Performance.
Kurz beantwortet – Details klären wir im Gespräch.
Wann braucht es eine eigene TYPO3-Extension?
Wenn Geschäftslogik, ein Backend-Modul oder eine Schnittstelle nicht sauber in eine bestehende Extension passen – oder wenn Anpassungen dort bei jedem Update wieder verloren gingen. Was der TER oder eine gepflegte Extension bereits löst, baue ich nicht nach. Mehr: TYPO3 Extension-Entwicklung.
Entwickeln Sie auch Schnittstellen zu ERP oder CRM?
Ja, als Teil der Extension- oder API-Arbeit: Daten abholen, abbilden, fehler tolerant schreiben, nachvollziehbar loggen. Welches System genau, hängt am Projekt – ich erfinde keine Standard-Anbindung, die ich hier nicht belegen kann. Den Zuschnitt klären wir an den konkreten Endpunkten.
Bleibt die Extension beim nächsten TYPO3-Update lauffähig?
Das ist das Ziel: aktuelle Core-APIs, Composer, Tests und keine Hacks in Core-Dateien. Ein Update kann trotzdem Anpassungen brauchen – dann gehören sie zum Update-Projekt oder zur Wartung, nicht in eine unwartbare Sonderlocke.
Was kostet eine Custom Extension?
Kein Pauschalpreis. Ein kleines Backend-Modul ist etwas anderes als eine Schnittstelle mit mehreren Systemen und Freigabe-Workflow. Nach Ziel und bestehender TYPO3-Lage gibt es eine Einschätzung – ohne erfundene Tagessätze.
Arbeiten Sie mit bestehenden Extensions weiter oder nur neu?
Beides. Wo eine vorhandene Extension trägt, erweitere oder konfiguriere ich sie. Neu bauen lohnt sich, wenn Forks, Patches und Update-Risiko teurer werden als eine klare eigene Lösung. Die Entscheidung hängt am Code, nicht an einer Vorliebe für Grünfeld.